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Pflege. Gesundheit. Leben.

Wichtige Dokumente für Senioren

Keiner denkt gerne an den Notfall: Doch wer mit wichtigen Dokumenten wie einer Patientenverfügung vorsorgt, der verhindert, dass Entscheidungen gegen den eigenen Willen getroffen werden, wenn man selber keine Entscheidungen mehr treffen kann.

Patientenverfügung | Rente | Betreuungsverfügung | Vorsorgevollmacht

Patientenverfügung

Eine Patientenverfügung definiert den Willen einer Person für verschiedene medizinische Situationen. Das Dokument greift erst, wenn der Patient nicht mehr selbst entscheiden kann.

Betreuungsverfügung

Mit der Betreuungsverfügung regelt man, wer als gesetzliche*r Betreuer*in installiert werden soll, wenn man selber entscheidungsunfähig ist (beispielsweise aufgrund von Demenz).

Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht regelt, wer organisatorische Belange des Alltags regeln darf (z. B. Mietverträge, Finanzen, Unterbringung / Pflege etc.), wenn man selber dazu nicht mehr in der Lage sein sollte.

Testament

Das Aufsetzen eines Testaments kann ein psyschich belastender Schritt sein – allerdings ein in vielen Fällen wichtiger. Mit dem Testament erklärt man, was nach dem Tod mit dem eigenen Vermögen geschehen soll. Ist kein Testament vorhanden, greift stets die gesetzliche Erbfolge.

Rentenantrag

Unter „Rente“ versteht man ein regelmäßiges Einkommen, das „ohne eine unmittelbare Gegenleistung erzielt wird„. Gemeinhin ist konkreter die Regelaltersrente ab 67 (für Versicherte ab Jahrgang 1964) gemeint.

Notfallordner für Senioren

Neben den oben genannten Dokumente ist es sinnvoll, weitere Unterlagen an einem sicheren, aber gut auffindbaren Ort aufzubewahren. Das können beispielsweise eindeutig beschriftete Ordner sein.

  • Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde
  • Ausweis und Führerschein
  • Steuerliche Unterlagen
  • Infos zu Vermögensverhältnissen
  • Wertpapier-Unterlagen
  • Mietverträge
  • Abonnements und Mitgliedschaften

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